| Einleitung
Entwicklungsstand Firmware / Bootloader / Software Brenner9-Hardware Brenner8-Anpassung Brenner8&9-Kombinationen Entwicklung Handbuch zum Brenner9 |
![]() |
Mit den
Familien
PIC18FxxJxx, PIC24 und dsPIC33 hat Microchip
eine Reihe neuer
Microcontroller und Signalcontroller auf den Markt gebracht, die mit
einer Signalspannung von 3,3V arbeiten. Dadurch lassen sie sich von
vielen Programmiergeräten nicht brennen, da diese Geräte auf
5V ausgelegt sind. Andere Programmiergeräte (wie z.B. der ICD-2) können diese
Chips nur brennen, wenn die Stromversorgung von
außen (also von der Schaltung in der der PIC sitzt) erfolgt.
Der Brenner9 ist
speziell für diese 3,3V-Schaltkreise ausgelegt. Er kann sie im
universellen Programmieradapter
(nur DIL-Gehäuse) oder in der
Schaltung brennen. Der Brenner9 hat keinen on-board-Programmiersockel,
er brennt ausschließlich über das ICSP-Interface.
Der Brenner9 ist
mit dem
Brenner8P eng verwandt. Beide
werden von der gleichen Windowssoftware (
US-Burn ab Version 1.7)
und Linuxsoftware (usburn)
angesteuert.
Es gibt zwei
unterschiedliche Brenner9-Entwürfe. Den aufwendigeren Brenner9N
und den einfacheren Brenner9L.
Ein vorhandener
Brenner8P
(ab Rev. 5) lässt sich durch eine zusätzliche
Adapterplatine als Brenner9N verwenden. Dazu ist
dann
die Brenner9-Firmware mit Hilfe des Bootloaders in den Steuerpic des
Brenner8P zu laden. Um den Brenner8P wieder als normalen Brenner8P
einzusetzen
(für 5V-PICs) ist lediglich die Brenner8-Firmware wieder zu laden,
und die Adapterplatine nicht zu benutzen.
Sowohl Lars wie
auch Erkut Ergil entwarfen
einen kombinierten Brenner8p9, der sowohl einen 5V-ICD/ICSP-Anschluss
wie
auch einen 3,3V-ICD/ICSP-Anschluss besitzen. Beide nutzen SMD-Technik.


| Um 3,3V-PICs (PIC18FxxJxx,
PIC24, dsPIC33F) mit einem 5V-Brenner wie
dem Brenner8P-rev5 zu programmieren benötigt man einen Adapter,
der
die
Pegelwandlung vornimmt. Ideal wäre sicherlich ein schneller
Levelshifter mit Transistoren in Basisschaltung. Ich habe aber gute
Erfahrungen mit einer einfachen Spannungsteilerschaltung gemacht. Die Schaltung ist nebenstehend zu sehen. Die Signale PGC, PGD und MCLR sind mit Spannungsteilern aus 2,2kOhm und 4,7kOhm versehen. Die 47pF an PGD und PGC unterdrücken HF-Schwingungen an den Schaltflanken. 3,3V-Vdd wird mit einem 3,3V-Z-Diode (D1) aus 5V-Vdd erzeugt. Z-Dioden haben manchmal recht hohe Toleranzen, hier ist ein 1W-Typ mit höchstens 5% Toleranz einzusetzen. Die von der Z-Diode stabilisierte Spannung darf nicht unter 3,2V liegen. Ein etwas überhöhter Wert von maximal 3,6V ist tolerierbar. Falls die Z-Diode eine zu geringe Z-Spannung aufweist, kann man eine Shottky-Diode (BAT42) mit der Z-Diode in Reihe schalten. Die Shottky-Diode ist dabei genau andersherum zu polen als die Z-Diode! |
![]() |
|
C6
dient als Siebkondensator, um Vdd bei Lastschwankungen konstant zu
halten. Er sollte auf keinen Fall größer ausgelegt werden.
Das nebenstehende
Foto zeigt den funktionstüchtigen Prototypen auf einer
Streifenleiterplatine. Das Kabel wird in den ICSP-Steckverbinder des
Brenner8P gesteckt. Das Target wird an den ICSP-Steckverbinder des
Adapters angeschlossen.
|
![]() |
| Kombinierte Brenner8&9 | |
| Brenner8P9smd
von
Lars |
|
![]() |
Lars hat eine aktualisierte
Version des SMD-Brenners entworfen und erprobt. weiter hier |
| Brenner8p9 von Erkut Ergil | |
![]() |
Erkut Ergil entwarf einen
kombinierten Brenner8p9. Es ist ein Brenner8p in SMD-Technik mit
integriertem 3,3V-Adapter. Die 5V- und 3,3V-Ausgänge sind als
RJ45-Buchsen ausgelegt, und entsprechen damit mechanisch in eher dem
ICD-Anschluss von Microchip als meinem 5-poligen ICSP-Anschluss. weiter hier |
autor: sprut
erstellt: 01.09.2007
letzte Änderung: 16.12.2010