mit Modifikation auch für PIC12F675/629 PIC16F630/676
mit Software P18 auch für PIC18Fxx2/xx8
Update für PIC18Fxxxx
Um den 18Fxxxx brennen (und insbesondere CP entfernen zu können)
sind beide Dioden D4 und D5 durch Drahtbrücken zu
ersezten.
Danach lassen sich 16F7x und 16F7x7 nicht mehr programmieren.
Update:
In Auswertung der Erfahrungen der letzten Monate empfehle ich
folgende
Modifikation des Brenner5, um eine höhere Zuverlässigkeit zu
erreichen:
Die in Vorbereitung befindliche Revision 7 des Brenner5 wird
diese
Änderungen ebenfalls beinhalten.
Der Brenner3 war eigentlich ein gutes Gerät, aber der
Fortschritt
ist nicht aufzuhalten. So so sind Gigaherz-PCs unter Win95/98/me so
schnell,
dass sie das Interface zum Brenner mit Takten über 1 MHz
bedienen
können. Will man das nutzen, muss diese Verbindung den hohen
Frequenzen angepasst werden.
Die Stromversorgung des Brenners mit Steckernetzteilen ist nicht
unkritisch.
Viele preiswerte Gleichspannungsnetzteile liefern eine zu geringe
Spannung.
Für all diese kleinen Problemchen soll der Brenner5 Abhilfe schaffen.
Die Signaleigenschaften meinen Prototypen lassen erwarten, das der Brenner5 an PCs mit bis zu 2 GHz Takt ungebremst arbeiten kann. (Ein sauber aufgebauter Brenner3 schafft das nachweislich auch.)
Vor dem Aufbau der Hardware sollte die Funktionsfähigkeit der
Software
entsprechend der im Softwarepaket PBrenner
ab
der Version 2.0 enhaltenen Help-Datei (Kompatibilitätstest)
geprüft
werden.
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Der Brenner5 ist ein weiter verbesserter Brenner3, und
funktioniert
genau wie dieser. Folgende Veränderungen wurden im Vergleich zum
Brenner3
vorgenommen
Hier nun das Layout und die nötigen Dateien:.
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| Sockelvariante | Nr. 1 | Nr. 2 | Nr. 3 | Nr. 4 |
| Fassungen | 40-polig 0-Kraftsockel | 28-polig 0-Kraftsockel | 40-polig Steckfassung | 28-polig Steckfassung |
| PIC16F84 / PIC16F627 /28 /48 |
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| PIC12F629 /675 PIC16F630 /676 |
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| PIC16F870 / 872 / 873 / 876 PIC18Fxx2/xx8 |
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| PIC16F871 / 874 / 877 |
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| PIC16F76 / 73 |
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| PIC16F74 / 77 |
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Brenner5 läuft mit der alten Tait-DOS-Software (nur PIC16F84)
wie
auch mit meiner Windowssoftware
PBrenner
(alle oben genannten 12F- und 16F-Typen) und der Windowssoftware
P18 (18Fxx2/xx8-Typen).
wie schon die Brenner1, 2 und 3 wird auch der Brenner5 mit einem externen Netzteil - vorzugsweise Steckernetzteil - versorgt. Neu ist am Brenner5 aber die Möglichkeit des Beriebs mit nur 9V-Wechselspannung. Für den Stromversorgungsteil des Brenner5 gibt es 3 unterschiedliche Bestückungsvarianten, je nach vorhandenem Netzteil:
| Stromverorgungsvariante | Nr. 1 | Nr. 2 | Nr. 3 |
| Schaltung | über einen Elko und zwei Dioden versorgt eine Ladungspumpe den 12V-Spannungsregler | 12V- und 5V-Spannungsregler liegen gemeinsam am Gleichrichter | 12V- und 5V-Spannungsregler liegen gemeinsam an der Verpolschutzdiode |
| Eingangsspannung | 9VAC - 15VAC | 16 - 20 VAC oder 16 - 20 VDC | 15 VDC - 20 VDC (nofalls auch AC) |
| Aufbau | Vollständig nach Stromlaufplan aufbauen | Dioden D8 und D9 durch Drahtbrücken ersetzen. Elko C10 nicht bestücken. |
Dioden D8 und D9 durch Drahtbrücken ersetzen. Elko C10 nicht bestücken. Gleichrichter D3 durch eine Drahtbrücke und eine Diode (je nach Polarität des Netzteils) ersetzen. |
| Abbildung |
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Druckerport-Kabel
Die Verbindung mit dem PC erfolgt mit einem handelsüblichen
Druckerkabel.
Das Kabel sollte nicht unnötig lang sein, und es sollte nicht
unmittelbar an Netzkabeln entlang verlegt werden. Das Kabel darf nicht
direkt an Transformatoren (z.B. Steckernetzteilen) entlang verlaufen.
Werden
diese Regeln nicht befolgt, kann es zu Abbrüchen während des
Brennens
kommen, da Störsignale in das Kabel einkoppeln und den PIC
'verwirren'.
Centronics-Buchse (Druckerkabelanschluss)
Die Befestigungslöcher der Buchse haben ein Innengewinde. Dabei
handelt es sich um eine Art kleines, zöllisches Grobgewinde. Passende
Schrauben findet man z.B. an der Frontblende von Sub-D-Buchsen oder
bei ELV für 0,90 DM (Best.Nr. 10-115-58) Die überlangen
sechseckigen Schraubenköpfe dienen gleichzeitig als sichere
Standfüße
für den Brenner.
16F84/62x-0-Kraftsockel (!)
Es scheint fast nirgends 18-poligen 0-Kraft-Fassungen zu geben. Deshalb
muss man auf (auch nicht einfach zu findende) 20-polige
Fassungen
zurückgreifen, denen ein Kontakt/Beinchen-Paar entfernt
wird.
(Bei Farnell gibt es
18polige
Fassungen unter BestellNr.: 328-6447 für beachtliche 31,65 DM
(16,18Euro))
Bei Pollin gab es 2002
vorübergehend
18-polige Textool-Fassungen für unter 3 €.
einfache 28-polige Fassung (nur Variante Nr. 4)
Aus einer 28-poligen Fassung mit 15-mm-Reihenabstand sind die
Mittelstege
herauszubrechen. Die beiden Hälften
sind
dann auf der Platine im 7,5-mm-Reihenabstand einzulöten.
einfache 40-polige Fassung (nur Variante Nr. 3)
Wer Geld sparen möchte und deshalb lieber eine IC-Fassung,
anstelle
eines 0-Kraftsockels verwendet, sollte auch die billigen Fassungen und
nicht die teureren Präzisionsfassungen verwenden.
Bei den billigen Fassungen lassen sich oftmals die Kontakte einzeln
aus dem Plastikgehäuse ziehen. Alle Kontakte die nicht
benötigt
werden sollte man entfernen. Dadurch verringert sich die Klemmkraft der
Fassung, und man kann den PIC leichter in die Fassung stecken und
wieder
herausnehmen.
| 28- oder 40-poliger Null-Kraftsockel (Variante Nr. 1 und
Nr. 2) Die Pins der 40-poligen (und auch der 28-poligen) 0-Kraftsockel haben meist 6/10-Zoll-Reihenabstand (15 mm). Die PICs im 28-Pin-Gehäuse haben aber nur 3/10-Zoll Reihenabstand (7,5 mm). Beim Kauf der 0-Kraftsockel ist unbedingt darauf zu achten, dass die schmalen PICs auch in die breiten 0-Kraftsockel gesteckt werden können. Das ist insbesondere bei Textool-Fassungen nicht selbstverständlich. Geeignete Fassungen werden z.B. mit "Rasterbreite 5,08-17,78 mm" beworben. Conrad bietet geeignete 40pol-Fassungen von 3M für knapp 10,-€ an, was man schon fast als Schnäppchen bezeichen könnte. Das nebenstehende Bild zeigt Ausschnitte zweier 40poliger Sockel. Der linke (3M) eignet sich sowohl für 28polige wie auch für 40polige PICs. Der rechte degegen (Textool) kann ausschließlich 40polige PICs aufnehmen, ist also nicht zu empfehlen. |
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Textool-0-Kraft-Sockel
Beim Einlöten sollte der Hebel von Textool-Fassungen auf "offen"
stehen, auch wenn sich das unbequemer lötet. Ansonsten ist es mir
schon passiert, dass die relativ locker sitzenden Kontakte
schräg
fixiert werden und sich nicht mehr richtig öffnen.
| Um den 8-poligen 12F6xx oder den 14-poligen 16F630/676 ohne
Adapter
direkt im Brenner5 brennen zu können, sind 3 Drähte und ein
Widerstand
nachträglich an der 18-poligen Fassung anzubringen. Zu verbinden sind:
Der Widerstand zwischen Pin 12 und 16 muss doppelt so groß sein, wie der Widerstand R2. Ich empfehle (falls nicht schon getan) R2 durch einen 1,2 kOhm-Widerstand zu ersetzen, und zwischen Pin 12 und 16 einen 3,3 oder 4,7 kOhm-Widerstand einzusetzen. Der 12F6xx ist dann so in die 18polige Fassung zu stecken, das Pin 1 des PIC in Pin 1 der Fassung steckt. Die Pins 5 ..9 und 10..14 bleiben frei. Der 16F630/676 ist ebenfalls so in die 18polige Fassung zu stecken, das Pin 1 des PIC in Pin 1 der Fassung steckt. Die Pins 8, 9, 10 und 11 bleiben frei. Natürlich lassen sich nach der Modifikation auch weiterhin 18-polige PICs in dieser Fassung brennen. (16F84, 16F62x) |
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12.03.05
Modifikation der Modifikation (für 16F628A)
Ein Draht durch einen Widerstand ersetzt.
12.02.03
Nachträgliche Modifikation für die 8-Pin PIC12F629/675 und
die 14-Pin-PIC16F630/676 mit Hilfe von 4 Drähten.
12.12.01
Layout Rev. 5a und korrigierter Bestückungsplan.
06.11.01
Die Rev. 5 mit leicht modifizierter Schaltung und einer auf 75x100
mm geschrumpften Platine.
02.10.01
Die Rev. 4 wird zum Nachbau freigegeben, nachdem die Software PBrenner
inzwischen angepasst wurde.
26.09.01
Fehler im Stromlaufplan korrgiert. (Beschaltung der 28-poligen und
40-poligen IC-Fassungen war falsch.)
30.07.01
Die Rev. 4 wird ins als Urversion des Brenners5 veröffentlicht.
autor: sprut
letzte Änderung: 12.03.2005